Lebensarbeitszeitkonten

Die Vorteile von Lebensarbeitszeitkonten im Überblick

Mit 28 die Elternzeit ohne Sorgen um die Finanzen antreten; mit 30 eine Weiterbildung für die berufliche Karriere beginnen; mit 55 in den Vorruhestand und fit genug für einen erfüllten und aktiven dritten Lebensabschnitt finanziell abgesichert durch Lebensarbeitszeitkonten, dem flexiblen Versorgungsinstrument für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Anders als die betriebliche Altersversorgung (bAV) dienen Lebensarbeitszeitkonten nicht in erster Linie der Finanzierung des Ruhestandes. Sie sind bereits während des Arbeitslebens Begleiter für besondere Situationen und sichern so Flexibilität der Lebensarbeitszeit. Sie können ideal auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Unternehmen und Arbeitnehmern ausgerichtet werden. Sie bauen Wertguthaben durch Entgeltumwandlung sowie verzicht auf Auszahlung von Überstunden, Sonderzahlungen und tariflichen wie übertariflcihen Gratifikationen auf. Später kann das Wertguthaben aus dem Lebensarbeitszeitkonto  gewählten bAV-Durchführungswegen übertragen werden.

Gesetzliche Grundlagen sind das sogenannte Flexigesetz und die steuerlichen Regelungen (BMF v. 05.08.2002).